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«Erlebnis Wald – Natur entdecken mit Kindern»

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1. Auflage 2008 | Format A4, illustriert

CHF 49.-
(Mitglieder LCH: 10% Reduktion)

 

 

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Wenn der Wald zum Schulzimmer wird

 

Streifzug durch «Erlebnis Wald – Natur entdecken mit Kindern», dem neuen Sachbuch für den naturkundlichen Unterricht

 

Im Wald lernen - Tannenjahre zählen
Kindergarten- und Schulkinder überragen ihre Tannenbaum-Altersgenossen an Körpergrösse. Erst mit zehn bis fünfzehn Jahren machen die meisten Jungbäume einen Wachstumsschub. Das Wachstum eines Baumes bewusst wahrnehmen und eine persönliche Bindung zu einem Baum aufbauen können Kinder mit einer Geburtstagstanne. Gemeinsam wird eine junge Fichte oder Weisstanne gesucht, die so alt ist wie die meisten Kinder. Zur Altersbestimmung werden die Stockwerke (Zweigkränze) von oben her gezählt.

Anschliessend sucht jedes Kind für sich eine Geburtstagstanne, die genauso alt ist wie es selber. Es bindet einen bunten Wollfaden um die Spitze seines Bäumchens, so dass es von weitem erkennbar ist. Während des Jahres kann es seine Tanne immer wieder besuchen und ihre Entwicklung beobachten.

 

Tannenjahre zählen

 

 

Forschen und erleben - mit dem Spiegel auf Forscherreise
Jedes Kind erhält einen Spiegel, mit dem es den Wald einfangen kann. Waagrecht vor sich gehalten, zeigen sich in dieser Zauberwelt Blätter, Zweige, Baumkronen und Himmel. Vor den Bauch gehalten, lachen die Kinder von gegenüber und über den Kopf gehalten, werden Wurzelwerk, Laub, Pflanzen sichtbar. Auf ihrer Forscherreise bespiegeln die Kinder auch Blattunterseiten, leuchten Wurzelhöhlen aus oder legen den Spiegel als Waldfenster ins Moos.

 

Mit dem Spiegel auf Forscherreise

 

 

Werken und gestalten - Baumxylophon
Die Kinder sammeln Erfahrungen zum Werk- und Klangstoff Holz, zum Beispiel mit einem Baumxylophon.
Als Erstes legen sie zwei längere gerade Äste parallel zueinander auf unbewachsenen Waldboden. Dann suchen sie verschiedene dicke Rundhölzer und legen diese quer auf die beiden Äste. Schlagen die Kinder nun die Rundhölzer mit festen Schlaghölzern an, verwandeln sich diese in ein Baumxylophon. Jedes Holz hat einen andern Klang und seinen eigenen Zauber.

 

Baumxylophon

 

 

Wohnen und geniessen - das Waldsofa
Ein aus dürren Ästen und Zweigen selber gebautes, kreisförmiges Sofa eignet sich als Zentrum eines Waldprojektes. Hier können die Kinder nach Aktivitäten zurückfinden, ausruhen, sich unterhalten, hier können alle mitgebrachten Gegenstände deponiert werden. Das Waldsofa bietet sich an für die kleinen Anfangs- und Schlussrituale, für Lieder, Geschichten und Erzählrunden. Und übers Jahr wird es für alle so vertraut wie die eigene Stube zu Hause.

 

Das Waldsofa

 

 

Spielen und erfahren - Waldboden fegen, putzen und wirbeln

Ein Laubnest verbindet spielerisches Erfahren von trockenem Laub mit Vertrautwerden mit Naturmaterialien. Wie Strassenkehrer fegen die Kinder so viel Laub wie möglich in die kleine Mulde hinein, bis ein tiefes, weiches Laubnest entsteht. Dann lassen sie sich ins Laubnest fallen, purzeln, wirbeln Laub auf und buddeln sich ein.

 

Waldboden fegen, purzeln und wirbeln

 

 

Wissen erwerben und erweitern - aus Blättern wird Humus
Mit der Zersetzung der Blätter einen lebenswichtigen Kreislauf der Natur kennen lernen und dabei erfahren, dass alles immer wieder verwertet wird, um Neues daraus wachsen zu lassen. Ein Buchenblatt zersetzt sich innerhalb von zirka fünf Jahren in verschiedenen Stufen: vom ganzen Blatt über unterschiedlich starke Frass- und Zersetzungsgrade bis zum filigranen Blattskelett.

 

Aus Blättern wird Humus

 

 

Diese und weitere Impulse zum Entdecken, Erfahren, Erforschen und Erleben das Waldes finden Sie in «Erlebnis Wald – Natur entdecken mit Kindern», dem neuen Sachbuch für den naturkundlichen Unterricht für Kinder der Stufen 4 bis 8.

   
 
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